Liebe Brückengeschichtenerzählerinnen und Erzähler, liebe Gäste,

Endlich ein neuer Termin:  Premiere der Soundcollage „Hörde, hier Hörde“, Enthüllung der ersten gestalteten Wand zum Projekt Brückengeschichten und Improvisation zu Video und Text von Richard Ortmann am Donnerstag, 12.5.2022 um 18:30 Uhr in der Lutherkirche 

 

Irgendwoher kommen wir alle. Irgendwo leben wir auch. Aber was ist das Besondere an dem Ort?

2021 waren rund 100 Bürger- und Besucher*innen Hördes der Einladung gefolgt, ihre persönliche Geschichte über die Stadt zu erzählen. Die Künstlerin Silvia Liebig hat Ausschnitte aus diesem Interviewmaterial verarbeitet und mit Originaltönen aus dem Ortmannschen Geräuschearchiv zu einer Urban-History-Collage verwoben, die sie erstmalig am 12.05.2022 in der Lutherkirche präsentiert.

Die Soundcollage, die den Übergang zur zweiten Phase der Heimatwerkstatt „Brückengeschichten“ markiert, sollte schon am 20. Januar dieses Jahres zum ersten Mal öffentlich gehört werden – leider wurde das durch einen Anstieg der Covid 19 Infektionen verhindert. 

In der zweiten Phase wird das Projekt vom Herner Verein Pottporus e.V. fortführt, der inter- und nationale Street-Art-Künstler*innen eingeladen hat, sich mit Liebigs Soundcollage auseinanderzusetzen. Sie sollen vier großformatige Wandbilder (Murals) für Hörder Fassaden

entwickeln und realisieren. Eines dieser Wandbilder wird bereits am Premierenabend offiziell enthüllt.

Auch Richard Ortmann wird vor Ort sein und live auf dem Saxophon zu Ruhrgebiets-sounds 

aus seinem Klangarchiv „Tomek Halas" improvisieren; Texte von Thorsten Trelenberg reflektieren den Stadtteil Hörde und dessen Hoesch-Geschichte.

 

Für die Premiere sind die Teilnehmer*innen am Projekt, wie alle interessierten Menschen eingeladen, sich unter https://www.brueckengeschichten.de/kontakt/ anzumelden oder vorbeikommen und zu schauen, ob noch Platz ist …

 

Bis dahin, Dank und Gruß

 

Die Brückengeschichten Crew

 

PS: Einen Radiobeitrag zur Soundcollage und die Weiterarbeit von Pottporus e.V., moderiert von Klaus Lenser, können interessierte Hörer*innen beim Musik- und Kulturmagazin DO-MU-KU-MA abrufen: https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-kunstprojekt-brueckengeschichten-in-dortmund-hoerde-220112/

 

PPS: Das Projekt Brückengeschichten wird gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW und der Bezirksvertretung Hörde.

 

 

Donnerstag, 12.5.2022 um 18:30 Uhr

Lutherkirche Hörde

Premiere der Soundcollage „Hörde, hier Hörde“ von Silvia Liebig

Enthüllung eines eines Brückengeschichten Murals durch Pottporus e.V.

Richard Ortman, Improvisation zu Video und Text


Was bisher geschah:

Irgendwoher kommen wir alle. Irgendwo leben wir auch. Doch was genau zeichnet diesen Ort aus, in dem wir uns tagtäglich bewegen, und dabei bekannten, aber auch unbekannten Menschen begegnen? Warum fühlen wir uns ausgerechnet dort wohl und zugehörig, oder vielleicht aber auch außen vor und ewig fremd? Was ist unverändert geblieben, was bleibt bestehen, und was ist einem permanenten Wandel unterworfen?

Das Projekt „Brückengeschichten“ widmet sich diesen Fragen in Bezug auf einen speziellen Ort: Hörde. Hier, wie überall im Ruhrgebiet, entstanden über Jahrhunderte, in denen die Stahlindustrie bestimmend war, eigene soziale und kulturelle Ordnungen und Praktiken. Durch den Strukturwandel verschwinden und verändern sich Altbewährtes und Bekanntes. Doch dies sorgt auch für eine Zukunft, für Innovation und Vielfalt. Dieser Wandlungsprozess ist es, der Brücken schlägt zwischen dem kulturellen Erbe und kollektiven Gedächtnis Hördes und neuen Stadtgesellschaften.


Diesen Erfahrungen und Erlebnissen möchte die Werkstatt „Brückengeschichten“ eine Plattform bieten, um herauszufinden, wer und was die Identität Hördes ausmacht. Hierfür rufen wir Hörder_innen jeden Alters und jeder Herkunft herzlich zur Teilnahme auf: Erzählt uns in Einzelgesprächen eure persönlichen Geschichten, Erinnerungen und Anekdoten, knüpft Verbindungen über Generationen und Herkünfte hinweg und verleiht gemeinsam mit weiteren Bewohner_innen euren Erfahrungen in Hörde eine Stimme.


Eure gesammelten Hörstücke werden an verschiedenen zentralen Anlaufstellen in Hörde und im Internet öffentlich zugänglich sein. Im weiteren Verlauf werden die Aufnahmen als Impuls für die Entwicklung der nächsten Projektphasen (Oral-History Collage, Fassadenbilder, Audioguide) innerhalb des Viertels genutzt - detaillierte Informationen zum Projekt Brückengeschichten gibt es hier.
Irgendwoher kommen wir alle und irgendwo leben wir alle. Und du lebst in Hörde. Werde Teil der Brückengeschichten.


Logos des Projektträgers Hörde International und des Förderers